Der Bochumer Veränderungsbogen 2000 (BOV; revid. Fassung BVB-2000; Willutzki et al., 2000)

Der im Jahr 2000 von Willutzki et al. entwickelte BVB-2000 quantifiziert die subjektiv empfundene Veränderung der Patient*innen im Therapieverlauf oder am Therapieende. Er dient somit der direkten Veränderungsmessung in der Psychotherapie. 

Anhand von 26 Items wird retrospektiv das Ausmaß der Veränderung seit Therapiebeginn eingeschätzt. Hierbei werden die Items auf einer siebenstufigen Skala von 1 bis 7 beantwortet. Ein beispielhaftes Item lautet: „Im Vergleich zum Zeitpunkt direkt vor Therapiebeginn fühle ich mich auf einer Skala von (1) „gehetzter“ bis (7) „weniger gehetzt“ (1/2/3/4/5/6/7)“. Bei keiner Veränderung wird eine 4 vergeben. Zum Teil werden die Skalen umgepolt. 

Insgesamt beziehen sich die Skalen des BOVs auf drei Subskalen:

  1. Explizit positive Veränderung (10 Items)
  2. Reduktion von Belastungen (9 Items)
  3. Interaktionsveränderung (7 Items)

Je höher der durchschnittliche Skalenwert, desto größer ist im Erleben der Patient*innen die Verbesserung der Symptomatik beziehungsweise des Zustands.

Weitere Informationen zum Bochumer Veränderungsbogen finden Sie unter Bochumer_Veränderungsbogen_Informationen_Auswertung_01_14 (dgvt-bv.de).

Unten stehend sehen Sie grafisch die Entwicklung von T1 zu T2.

Da der Fragebogen den zurückliegenden Therapieabschnitt beurteilt, wird der Fragebogen nicht bei T0 eingesetzt.

 

 

In der folgenden Tabelle sehen Sie die Paarvergleiche in der statistischen Testung:

 

Die deskriptive Statistik entnehmen Sie bitte der unten stehenden Tabelle: