Brief Symptom Inventory (BSI; Derogatis, 1992)

Das BSI wurde 1992 als eine Kurzform der 90 Fragen umfassenden Symptom-Checkliste SC90-R von Derogatis entwickelt. Mit 53 Items im Selbstbeurteilungsformat erfasst der BSI die symptomatische Belastung der Patient*innen.

Die individuelle Belastung, die man im Bezug auf die abgefragten Items des BSI empfindet, kann jeweils auf einer fünfstufigen Likert-Skala von „überhaupt nicht“ (0) bis „sehr stark“ (4) angegeben werden. Items des BSI beginnen immer mit der Frage „Wie sehr litten Sie in den letzten (7) Tagen unter…?“ und werden beispielsweise durch „Gedächtnisschwierigkeiten“, „schlechtem Appetit“ oder „dem Gefühl, wertlos zu sein“ ergänzt.

Die Auswertung bezieht sich auf insgesamt neun Skalen und die drei Kennwerte Global Severity Index (GSI), Positive Symptom Distress Index (PSDI) und Positive Symptom Total (PST). Diese globalen Kennwerte bieten Einblick über die psychische Belastung auf einem generellen Niveau, da sie alle 53 Items miteinbeziehen.

Für weitere Informationen zum BSI siehe Das Brief Symptom Inventory (BSI) als Instrument zur Qualitätssicherung in der Psychotherapie | Diagnostica | Vol 48, No 1 (hogrefe.com)

 

In der unten stehenden Grafik sehen Sie die Mittelwerte im BSI als T0-Kurve im Vergleich zur T1-Kurve sowie die Werte der Gesamtbelastung im Fragebogen über eine Patientenanzahl von N = 118.

 

Desweiteren entnehmen Sie bitte in den unten stehenden zwei Tabellen die Paarvergleiche in der Testung und die ensprechenden Signifikanzen:

 

Und im Folgenden noch die deskriptive Statistik: